Unser Hund – ein Nervenbündel

Man hat uns damals gesagt, die Weißen Schäferhunde seien sensibel. Dass man damit „stimmungsempfänglich“ meinte, ist uns erst später klar geworden. Auch in unserer Familie kommt es schon mal vor, dass wir uns streiten. Diese Stimmung kann Yuna überhaupt nicht haben. Wenn sie kann, geht sie weg. Seinerzeit auch mal aus der geöffneten Tür des Wohnmobils auf einen Autobahnparkplatz. Da war ganz schnell jeder Streit vergessen und wir haben Yuna mit Mühe wieder eingefangen. Zum Glück ist nichts passiert. Auch gucken wir gerne Fußball – die Blauen, klar. Dann wird es – wen wundert’s im Moment – auch etwas emotionaler. Auch das kann Yuna nicht haben und geht weg, wenn sie kann. Wenn sie nicht kann, dann ist sie unruhig, hechelt stark und sabbert Pfützen auf den Fußboden. Jetzt könnten wir es natürlich so belassen. Aber: die Möglichkeit, dass sie das Verhalten auf andere Situationen überträgt, ist einfach zu groß. Also hocke ich mit ihr auf dem Fußboden und versuche jedes Mal die Gratwanderung zwischen „Halt geben“ und „nicht betüddeln“ hinzubekommen. Ihr lieben Blauen: es wäre großartig, wenn wir hierbei mal eure Unterstützung bekommen könnten und weniger während des Spiels fluchen müssten. Wenn das so weitergeht, ist Yuna bald ein Nervenbündel – und ich übrigens auch. Ihr würdet uns bei der Fußballtherapie mit Yuna sehr helfen. Die gute Nachricht: Zum Glück ist bald Sommerpause.

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