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Vom Älterwerden

Blacky Fuchsberger hat einmal gesagt: “Altwerden ist nichts für Feiglinge.“ Ob unsere Hunde genauso denken? Wenn ich unsere Yuna so beobachte, merke ich davon nichts. Klar, knacken ihre Knochen morgens beim ersten Strecken ungefähr genauso, wenn ich aus dem Bett steige. Dann muss ich doch schmunzeln, weil wir uns schon beim Aufstehen so ähnlich anhören. Bei ihr kann ich aber auch noch eine angenehme Eigenschaft entdecken: Gelassenheit. Also nicht, wenn sie ihre Stammfeinde auf ihrer Runde begegnet. Da kann sie noch genauso eskalieren wie mit 5 – aber sonst. Wenn sie so im Garten liegt und döst, kann sie auch eine umherstolzierende Taube nicht davon überzeugen, aufzuspringen und die Beete beim Hinterherrasen zu sprengen. Das ist schön. Vor kurzem habe ich gedacht, ich müsste ihre Ohren untersuchen lassen, da sie nicht immer reagiert, wenn ich sie rufe. Dann kommt so ein wehmütiger Gedanke in mir hoch: „ oh je, jetzt wird die Oma wirklich alt.“ Als ich dann aber mit einer Tüte knisterte und sie sofort parat stand, habe ich herzlich gelacht. Es ist also nur eine Art Bedarfstaubheit gepaart mit Alterstarrsinn, was sich da einschleicht. Recht hat sie! Ich werde milderer im Umgang mit ihr, das fällt mir dann wohl in gewissen Situationen auf die Füße in dem sie mir gepflegt ihr Mittelzehe zeigt. Ich habe dich ertappt! Ab jetzt werden wieder andere Seiten aufgezogen! Oder vielleicht doch nicht 😉

Unser Hund – ein Nervenbündel

Man hat uns damals gesagt, die Weißen Schäferhunde seien sensibel. Dass man damit „stimmungsempfänglich“ meinte, ist uns erst später klar geworden. Auch in unserer Familie kommt es schon mal vor, dass wir uns streiten. Diese Stimmung kann Yuna überhaupt nicht haben. Wenn sie kann, geht sie weg. Seinerzeit auch mal aus der geöffneten Tür des Wohnmobils auf einen Autobahnparkplatz. Da war ganz schnell jeder Streit vergessen und wir haben Yuna mit Mühe wieder eingefangen. Zum Glück ist nichts passiert. Auch gucken wir gerne Fußball – die Blauen, klar. Dann wird es – wen wundert’s im Moment – auch etwas emotionaler. Auch das kann Yuna nicht haben und geht weg, wenn sie kann. Wenn sie nicht kann, dann ist sie unruhig, hechelt stark und sabbert Pfützen auf den Fußboden. Jetzt könnten wir es natürlich so belassen. Aber: die Möglichkeit, dass sie das Verhalten auf andere Situationen überträgt, ist einfach zu groß. Also hocke ich mit ihr auf dem Fußboden und versuche jedes Mal die Gratwanderung zwischen „Halt geben“ und „nicht betüddeln“ hinzubekommen. Ihr lieben Blauen: es wäre großartig, wenn wir hierbei mal eure Unterstützung bekommen könnten und weniger während des Spiels fluchen müssten. Wenn das so weitergeht, ist Yuna bald ein Nervenbündel – und ich übrigens auch. Ihr würdet uns bei der Fußballtherapie mit Yuna sehr helfen. Die gute Nachricht: Zum Glück ist bald Sommerpause.

Rassebeschreibungen richtig zu interpretieren

Rassebeschreibungen richtig zu interpretieren, ist für den Laien und Hundeanfänger gar nicht so einfach: Was bedeuten Begrifflichkeiten aus einschlägigen Liebhaberbüchern oder aus Rasseratgebern eigentlich genau?
Hier deshalb eine ganz KLARE Orientierungshilfe!
Mit einem zwinkernden Auge, aber – irgendwie – trotzdem ernst gemeint. 😉

Skeptisch: unsicher, mag keine Fremden, findet Besuch doof.

Misstrauisch: ängstlich, mag keine Fremden, findet Besuch doof und lässt ihn deshalb irgendwann auch einfach nicht nicht mehr rein.

Ein-Mann-Hund: Mag Dich. Deine Familie nicht. Hasst Fremde und Besuch.

Muss gut sozialisiert werden: Ist aggressiv gegenüber Artgenossen & Menschen.

Sportlich: Du wirst in einem Jahr Marathon laufen.

Intelligent: Du hast keine Hobbies mehr neben Deinem Hund.

Braucht Beschäftigung: Zerstört Deine Wohnung, Deinen Garten & kann nicht alleine bleiben. Du hast außer Deinem Hund, Renovierungs- und Gartenarbeit auch keine Hobbies mehr.

Muss ausgelastet werden: Ist die Steigerung von „braucht Beschäftigung“. Du brauchst jetzt auch keine Familie und Freunde mehr neben Deinem Hund.

Gebrauchshund: Werde Jäger, wahlweise Schäfer, geh zur Polizei oder zum Zoll.

Hat Jagdtrieb: Ist wahlweise ein Punkt am Horizont, feiert eine Party im Hühnerstall Deines Nachbarn oder kann nur mit Schaufel ausgeführt werden, weil Du ihn aus jedem Dachsbau ausbuddeln musst.

Kinderlieb: Hat einen Knopf im Ohr und ist von Steiff.

Familienhund: Ja/nein/vielleicht.

Eigenwillig: Nach Jahren der Diskussion machst Du endlich, was er will.

Eigenständig: WG-Mitglied, gern auf Achse, frisst ansonsten den Kühlschrank leer und macht nur Dreck.

Braucht kaum Auslauf: Ist krank & wird teuer. Bekommt entweder keine Luft, hat Knochen- und Gelenksprobleme oder andere Leiden. Stammgast beim Tierarzt.

Wird inzwischen auch als Therapiehund eingesetzt: Ist alles mögliche drin, endet aber auf jeden Fall mit „doodle“.

Ist stur: Schwer erziehbar. Stellt Dich und sowieso alles in Frage, was Du vorschlägst. Alle Deine Vorschläge sind doof.

Braucht eine konsequente Hand: Landet im Tierheim, wenn Du das mit der konsequenten Hand nicht verstehst.

Spätentwickler: Du bist die ersten 4 Jahre damit beschäftigt, Deinem Hund immer und immer wieder die gleichen Sachen zu erklären. Sitz zum Beispiel.

Hat Schutztrieb: Du bekommst keinen Besuch mehr. Gassi gehen nur in abgelegenen Gebieten, keinesfalls tagsüber – im dunkeln ist es zwar noch schlimmer, aber dann man trifft zum Glück nicht so viele Leute.

Territorial: Du bekommst niemals mehr Besuch. Du wohnst im Wald. Allein. Mit Deinem Hund.

Nur mal eben „Hallo“ sagen

Insgeheim beneide ich sie – die Menschen, die ihren „der will nur Hallo sagen“- Fiffi völlig unbedarft ohne Leine in meine angeleinte Lotusblüte rauschen lassen.

Wenn ich es schaffe, rufe ich noch dem Zweibeiner zu, er möge bitte seinen Hund zurückrufen. Ihr ahnt es schon: Fiffi interessiert es nicht, was sein Zweibeiner ruft. Ich habe aber auch schon andere Situationen erlebt: „der tut nix“ „der will nur Hallo sagen“, „machen Sie Ihren doch los“, „wenn er an der Leine ist, macht er Theater“ sind nur eine kleine Auswahl der Antworten.

Vor ein paar Monaten habe ich in einer genau solchen Situation meinen Hund von der Leine gemacht, habe mich umgedreht und dann noch beiden Hunden „Viel Glück“ hinterher gerufen. Der Zweibeiner war völlig aufgebracht, ob ich jetzt einen Hundekampf inszenieren will, hat er mich gefragt.

Nein. Will ich nicht. Ich sorgte nur für eine gleichberechtigte Kommunikation. Keine Bange – es ist niemandem etwas passiert. Beide Hunde haben miteinander gespielt. Ich hätte nur gerne vorher mit dem Zweibeiner gesprochen. Ihr wisst schon: Die Zurufe auf 50m unter Hundehaltern, die ihr bestimmt auch kennt: „Ist das ein Rüde???“ „Waas?“ „Ob das ein Rüde ist?“ – zack, zu spät.

Irgendwann, wenn ich mal so richtig schlechte Laune habe, gehe ich hin und falle einem „Nur-Hallo-Sagen-Zweibeiner“ kräftig um den Hals. Ich bin so gespannt auf das Gesicht, wenn ich ihm dann ins Ohr säusele: „Ich will nur Hallo sagen“.

Ihr müsst an eurer Bindung arbeiten!

Dieser Ausruf einer Hundetrainerin hallt bei mir noch immer nach, obwohl es schon über 9 Jahre her ist, dass ich ihn in der Welpengruppe gehört habe.

Er hat mich verunsichert und mich traurig gemacht. Ja, meine Yuna hatte einen sehr großen Entdeckungsradius und ist nicht wie die anderen Welpen ständig um ihre Besitzer herum scharwenzelt.  Aber hatten wir deswegen eine schlechte Bindung?

In den darauffolgenden Wochen beobachtete ich meine Yuna ganz genau. Wann blickte sie sich zu mir um? Wann kam sie zum Schmusen? Kam sie überhaupt zum Schmusen? Forderte sie mich zum Spielen auf?

Wie arbeitet man denn an der Bindung? Mit Futter? Mit Spiel? Mit Aufmerksamkeit? Eine Antwort auf diese Fragen ist mir die Trainerin bis heute schuldig geblieben. Im Zusammenleben mit meiner Hündin kann ich aber sagen: je weniger ich um ihr Interesse buhle, desto aufmerksamer wird sie von alleine.

Bindung ist keine Frage der räumlichen Distanz. Auch wenn meine Hündin nicht permanent um mich herum ist, weiß ich, dass wir immer noch im Kontakt miteinander sind. Und so ist es auch mit vielen anderen Hunden, die ihr bei Spaziergängen seht.

Wer misst die Qualität einer Bindung? Ihr selbst! Achtet auf euer Bauchgefühl. Spürt nach, ob ihr im Kopf eures Hundes seid, ob ihr mit ihm „im Gespräch“ seid und vertraut darauf. Und lasst euch um Himmels Willen nicht von anderen verunsichern – auch nicht von Hundetrainern.

Geschirr oder Halsband?

Kürzlich erzählte mir eine Freundin, sie und ihr Freund sind zum Bayrischen Abend eingeladen. Ihr Freund hat Stunden über der Frage gebrütet, ob er besser Hosenträger oder einen Gürtel tragen soll. Die Hosenträger sind doch standesgemäß, sind aber so unpraktisch. Außerdem weiß man ja auch nicht, ob es nicht zu Haltungsschäden kommen kann, wenn sie zu eng gestellt sind und die Schultern heruntergezogen werden. Ein Gürtel ist viel praktischer, sieht aber nicht so schick aus und dann kann es ja auch sein, dass es beim Sitzen kneift.

Mein Hund trägt im Alltag ein Halsband. Warum? Weil ich einfach keine Lust auf dieses Gefummel am Geschirr habe. Nur beim Mantrailing gibt’s ein gut sitzendes Geschirr. Recherchiert man im Netz, wird es sehr schnell emotional. Hunde sollen ein Geschirr tragen, heißt es da. Ein Halsband sei nicht gut für den Kehlkopf oder die Schilddrüse. Ein Geschirr wiederum sei nicht gut, weil es auf die Brustwirbelsäule einwirkt.

Klar ist es nicht gut, wenn ein Hund sein Leben lang am Halsband oder am Geschirr an der Leine zieht. Das Schultergelenk des Menschen, der hinten dran hängt, mag ich mir aber auch nicht ansehen. Bringt euren Hunden bei, nicht an der Leine zu ziehen. Dann ist die Frage im Alltag nach Halsband oder Geschirr – Angsthunde mit Sicherheitsgeschirr mal ausgenommen – ziemlich egal.

Genetische Disposition: Im Weg liegen

Wir Hundetrainer sprechen gerne von genetischer Disposition, wenn wir eigentlich meinen: Sorry, liebe Leute, aber isso! Bei eurem Hund lässt sich sehr wenig therapieren. Das kommt bei jagdlichen Talenten genauso vor, wie bei an der Haustür eskalierenden Security-Vierbeinern. Vieles hat evolutionäre Ursprünge beim Wolf, die wir im Laufe der Zuchtjahrhunderte verfeinert haben. Aber woher bitteschön, kommt bitte das – so meine These – genetisch disponierte „Im Weg liegen“? Ihr kommt gerade mit einer Tasse Kaffee in der rechten und einem Frühstück in der linken Hand aus der Küche und schlurft, noch nicht so ganz wach, durch den Flur. Ihr könnt sicher sein, euer Vierbeiner hat sich die schmalste Stelle ausgesucht, um sich quer in den Weg zu legen. Und so transportiert ihr euren noch in Teilen schlafenden Körper, sowie eure flüssige Weckhilfe und Teller mit rutschendem Brötchen ÜBER den Hund. Vorbei gehen geht nicht: auf der einen Seite ist die Wand – auf der anderen die Kommode. Hunde wissen doch ganz genau, wie sie uns morgens um 6 zur Akrobatik zwingen. Natürlich kann man den querliegenden Hausbesetzer mit dem Fuß anstupsen oder, wie wir Trainer sagen: „einfach durchlaufen“. Die Gefahr, den so wohlriechenden Kaffee komplett zu verschütten, ist aber zu groß. Also machen wir – je nach Hundegröße – einen großen Schritt über das Tier und trotten zu unserem Ziel, sehr wohl in unserem Rücken diesen hämischen Gesichtsausdruck auf Bodennähe wahrnehmend, der sagt: „Super Tag! 1:0 für mich“ In diesem Sinne: Eure Indra

Ein weiterer Hund

Zugegeben – auch wenn ich meine Yuna sehr liebe und unser entspanntes Zusammenleben genieße, kommt immer mal wieder der Wunsch nach einem zweiten Hund. Jetzt gerade ist es wieder so. Im Moment haben wir für eine Woche einen weiteren weißen Schäferhund, Elmo, zu Gast. Und da kommt doch so der Gedanke: „Och, wär doch schön, zwei die ähnlich ticken, ähnlich körperlich miteinander spielen“ Und das einzige, was im Moment dagegen spricht, ist Zeit. Denn es ist nicht so, dass ein weiterer Hund einfach mitläuft. Egal, ob Welpe oder erwachsener Hund – beiden muss man Regeln erklären, die das Miteinander entspannt machen. Der neue Hund lernt bestimmt einiges vom „Alten“. Nur leider nicht nur die guten Sachen. Manchmal kooperieren sie auch miteinander. Elmo zum Beispiel kann Türen öffnen. Er springt an die Türklinke und zieht oder schubst an der Tür. Bei seinem letzten Besuch haben wir vergessen, die Kellertür zu schließen. Hinter der Kellertür haben wir die Futtersäcke deponiert. Als wir die beiden weißen Schatten alleine ließen, war es dann soweit. Ich kann es mir lebhaft vorstellen, wie Yuna zu Elmo sagt: „los, die Luft ist rein! Du die Tür, ich hol das Futter!“. Es muss genau so gewesen sein, denn als wie nach Hause kamen, war die Tür offen und ein Futtersack lag in Schnipseln quer verstreut im Wohnzimmer. Leer natürlich. Ich schwöre, dass der eine vollgefressene Hund mit der Pfote auf den anderen vollgefressenen Hund gezeigt hat und „der war’s“ geflüstert hat.

Der Anschluss ist vorübergehend nicht erreichbar…

Eben noch sind sie als niedliche, plüschige Welpen ständig um uns herum, so dass wir jeden Spaziergang ohne Leine meistern konnten. Wir haben ihnen „Sitz“, „Platz“ oder „Hier“ zugerufen und sie haben es in Millisekunden mit großer Freude erledigt. Wir waren sooo stolz, unsere Welpenwelt war rosarot. Und dann kam der Tag, dieser eine Tag, der unsere rosarote Welt in dunkelrot färbte. Wir hören uns den einen Satz sagen, von dem wir glaubten, den beanspruchen nur andere Hundehalter für sich: „das hat er ja noch nie gemacht“ hören wir uns erschrocken zu. Wir rufen den Namen unseres Ex-Welpen und er guckt uns an, als hätten wir ihn gerade umgetauft. „Sitz“, „Platz“ oder „Hier“? ….nie gehört! Willkommen in der Pubertät! Die gibt es wirklich – nicht nur bei Zweibeinern. Die Hunde zeigen renitentes Verhalten, was man gut mit dem von 14jährigen vergleichen kann. Sie fangen an, sich auszutesten, Grenzen auszuloten. Gut, wenn man vorher fairerweise schon welche gesetzt hat. Schlecht, wenn sie vorher schon haltlos waren. Wenn ihr euch schon vor dieser fiesen Phase gute Dinge mit eurem Ex-Welpen erarbeitet habt, könnt ihr nach der Pubertät auch darauf zurückgreifen. Es ist nicht alles verloren, nur vorübergehend nicht erreichbar. Ein Geheimtipp, der euch durch diese Zeit hilft ist: Humor! Nehmt es nicht zu persönlich, wenn sich euer Vierbeiner immer neue Verhaltenskreativitäten zur Grenzerweiterung ausdenkt. Bleibt mit der Erziehung am Ball und lacht noch mehr als vorher – es geht vorbei. Versprochen!

Darf’s ein bisschen weniger sein?

Montags Karate, dienstags Geige, mittwochs Kinderyoga, donnerstags Englisch-Frühförderung…. Zum Glück wissen wir es für unsere Kinder mittlerweile größtenteils besser und lassen sie oft genug Kind sein, um sich entfalten zu können. Und bei unseren Hunden? Welpenbesitzer (nein – keine WelpenELTERN) fragen mich in den Kursen oft, wie sie ihren Hund denn beschäftigen können. Meine Antwort ist klar: gar nicht!, was die meisten frischgebackenen Welpenbesitzer sichtlich irritiert. Das Leben IST für die Kleinen Fellknäuel Beschäftigung. Im ersten Lebensjahr haben die kleinen Mäuse genug damit zu tun, sich unserem Leben und unserer Umwelt anzupassen. Sie sollen als erwachsene Hunde entspannte Begleiter sein, die ein fliegender Ball nicht dazu bringt, komplett auszurasten. Zu lernen, dass nicht jeder Hund ein Spielkumpan ist, dass Radfahrer nichts Jagdbares sind, dass Kinder kreischend weglaufen dürfen, all das sind Dinge, die Welpen und Junghunde im ersten Lebensjahr mitbekommen sollten. Und sie brauchen uns Menschen als verlässliche Sozialpartner. Ein Partner, der Grenzen setzt, um Freiheit geben zu können. Ein Partner, der nicht nur Futterautomat ist. Sofern ein Welpe nicht als Ernstfall-Hund im Rettungs- oder Polizeidienst eingesetzt werden soll, braucht er im ersten Jahr keine zusätzliche Beschäftigung. Was meint ihr, was ein Schäfer im ersten Lebensjahr seiner Hunde mit ihnen macht? Genau! Nix an den Schafen. Und wie sagte Astrid Lindgren noch gleich? „“Und dann muss man ja auch noch Zeit haben, einfach da zu sitzen und vor sich hin zu schauen.”

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